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Der Tag duftete nach dem Straßenessen des Vortages.
und morgen ist für immer,
wo du Zwiebeln fürchtetest
Und ich roch nur noch nach Zuhause.

Schokoladenregen fiel vom Himmel wie aus einer Axtdose.
eine rituelle Verkleidung
nicht um dich zu verstecken —
nur um Sie zu unterschreiben
mit unserer Sprache.

Zwei Wege hingen in einem Kleiderschrank:
graue Erwartung
und das Baumwoll-Sternbild.
Du hast gefragt, als wäre es nichts.
als wäre das Schicksal beiläufig gewesen,
und ich habe die Galaxie gewählt, die du schon getragen hast.
bevor du gesprochen hast.

Der November lag in der Luft.
Aber unsere Hände schreiben das Wetter um.
Die Straße war zu kurz.
Die Zeit faltet sich immer selbst
wenn Seelen Seite an Seite wandeln
Sie tun so, als würden sie einfach nur die Straße überqueren.

Der Aufzug barg seine Geheimnisse:
Wasser oder Gedächtnis
Warnung oder Prophezeiung
Du bist in beides hineingeraten
weil du ja bereits schwebtest
in einem Land ohne Schwerkraft.

Eine Tür öffnete sich
wie ein Buch, das dir zuerst vorgelesen wurde.
Weiße Pantoffeln —
Initiationsroben für stilles Dazugehören.
Mit Teppich ausgelegte Schwellen flüstern:
Du bist diesen Weg schon einmal gegangen.
vielleicht ohne Füße.

Honig in Gläsern,
Blumen, die im Harz schlafen
eine Tochter, die Liebe übersetzt
durch Cremes, durch Gesten,
durch Hände, die Ahnen trugen
ohne zu zittern.

Dampf aus einer Tasse Rose
wie eine Kräuterbeschwörung
gegen Magenstürme
und Entfernungen, die durch Blutlinien zurückgelegt werden.
Manche Großmütter leben zweimal.
einmal im Gedächtnis,
einmal in Küchen, die nicht ihnen gehören.

Es gab einen Tisch.
wo die Sprache zerbrach
und haben sich irgendwie vervielfacht.
Deutsch wurde zu Englisch,
Englisch wandelte sich zu Blicken.
Die Blicke richteten sich auf die Architektur.
Kein Wörterbuch könnte so etwas entwerfen.

Kinder erschienen
nicht wie geplant
aber als ungeöffnete Fenster.
Du hast mit der Grammatik von „zusammen“ geantwortet.
und die Zukunft setzte sich kurz neben uns
vorgeben, ein lockeres Gespräch zu führen.

Dann Gelächter —
heftiges, heiliges, unbändiges Lachen
geboren aus einem menschlichen Donner
Du hast es nicht gehört
weil Engel oft die Realität verschleiern
wenn die Freude zu rein wird.

Fliesen, Badewanne, zusammenbrechende Fassung,
drei Herzen, die die Würde vergessen
zugunsten von Sauerstoff.

Eine angepasste Kapuze:
mütterliche Krönung
als Zweckmäßigkeit getarnt.
Hausschuhe verschenkt:
Koordinaten zu einer unsichtbaren Adresse
die nicht kartiert werden können,
nur noch erinnert.

Wieder unten im Aufzug.
Wasser wartet noch wie ein kleiner Ozean
Du bist zweimal über die Grenze gefahren.
ohne schwimmen zu lernen
Denn Wolken brauchen keine Lektionen.

Du glaubtest, du befändest dich in einem Traum.
Ich wusste, wir waren in einem Moment
zu lebendig, um die Zeit unversehrt zu überstehen.
Also versteckte es sich
in dir
stattdessen.

Irgendwo zwischen Zwiebel und Schokolade,
zwischen Kapuzenpulli und Prophezeiung
zwischen Übersetzung und Schweigen
Wir haben einen Raum gebaut
das noch existiert
wann immer der November atmet
durch deine Hände.

Und wenn du jemals Süße riechst
Wo die Logik auf Würze besteht,
wenn Hausschuhe an bestimmten Orten auftauchen
Du hast deine Schuhe nie ausgezogen.
wenn Lachen in den Badezimmern widerhallt
ohne Erklärung —

Du wirst es wissen
Die Koordinaten sind noch aktiv.

Du wirst es wissen
Wir sind an diesem Abend nie wirklich weggegangen.

Nicht du.
Nicht ich.
Nicht der leise dritte Herzschlag
In einem anderen Raum wird Tee umgerührt.

M.

Zwischen Zwiebel und Schokolade
Bildnachweis: ©Nuvoleblu.com – Elisa Branda – Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung verboten | ©NuvoleBlu – Elisa Branda

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